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Der Stadtteil Little India
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Rund um die Serangoon Road liegt das ethnische Viertel Little India. Die Besucherströme in dieser Ecke von Singapur sind weitaus geringer als im chinesischen oder
arabischen Teil der Stadt. Große Sensationen an historischen Gebäuden bietet das Mini - Indien nicht, hier ist eher der Geruchssinn und der Wunsch nach kleinen Entdeckungen gefragt. Am besten erlebt man diesen
Stadteil zu Fuß und läßt sich einfach treiben. Denn ein Spaziergang durch Little India ist ein unkomplizierter Kurztrip nach Indien mit Shoppingerlebnissen der besonderen Art.
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Ursprünglich bestand diese Region aus unwirtlichem Sumpfland bis hier um 1820 die erste Ziegelbrennereie und Kalkgrube von einem Inder angelegt wurden. Indische Arbeiter
aus Madras, Kalkutta und Malaysia zogen rasch nach. Neben weiteren Brennereien gab es Milch- und Viehwirtschaft am Rochor River was weitere Landarbeiter aus Indien anzog. So entsand dieser besondere Stadtteil der
bis heute fast zu 100% von der indischen Kultur geprägt wird.
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Folgen Sie am besten den kleineren Straßen links und rechts der Serangoon Road. Dort finden Sie kleine Geschäfte, indische Händler die einfach irgendwo in einer
Toreinfahrt einen kleinen Verkaufsstand aufgebaut haben, Gewürzhändler, Schmuckgeschäfte, Shopps mit Seide, Blumengirlanden oder Glasschmuck. Dazu überall der Geruch von Räucherstäbchen oder frischen Geürzen die
irgendwo in einem Restaurant gerade verarbeitet werden.
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Auch in Little India gibt es einige Shopping Center ähnlich einem Kaufhaus. (z.B. Eminent Plaza Shopping Centre in der Jalan Besar Road oder der Markt in der Petain Road
etc.) Beachten Sie bitte, daß bei einem Besuch strengkontrolliert wird und man Taschen oder Tüten beim streng dreinblickenden Watchman abgeben muß. Im Kaufhaus selbst finden Sie alles was das Herz begehrt.
Tropenkleidung aus 100% Baumwolle, Elektronik, Seide, Lederwaren oder hunderte von verschiedenen Räucherstäbchen. Und die auch Preise sind hier wesentlich niedriger als im restlichen Singapur.
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Bei Ihrem Gang durch die Straßen von Little India wird Ihnen aber auch viel Ungewöhnliches begegnen. Beim Einkauf auf den kleineren Märkten und bei Souvenirs gilt auch in
Little India: Es darf gehandelt werden. Und sind Sie z.B. mit dem eigenen Auto unterwegs und haben eine Panne, hier findet sich immer wieder eine kleine Werkstatt die sich um alles kümmern wird, wie auf dem unteren
Foto zu sehen ist.
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Auch in Little India stehen wieder einige sehenswerte Tempelanlagen deren Besuch sich durchaus lohnt.
Als erstes sei der sog. Srinivasa Perumal Kovil Tempel zu
erwähnen der sich direkt in der Serangoon Road befindet und ein Nationaldenkmal ist. Hier wird der Gott Perumal verehrt dessen anderer Name “ Vishnu “ eher bekannt ist. Dieser Gott wird auch der Durchdringer
genannt, der neunmal wiedergeboren wurde um die Menschen dadurch zu retten. Der Eingang zum Tempel ist leicht am 24 Meter hohen Turm mit seinen farbenfrohen Darstellungen zu erkennen. Kommen zufällig am Abend bei
Dunkelheit an diesem Tempel vorbei fällt dieser sofort durch die sehr bunte Lichterdekoration auf.
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Gleich hinter diesem Tempel in der parallel zur Serangoon Road verlaufenden Race Course Road liegt der Tempel der 1000
Lichter der 1927 von einem thailändischen Mönch gegründet wurde. Sehenswert in diesem ansonsten sehr schlichten Tempel ist der 15 Meter hohe sitzende Buddha. Die Statue wird durch unzählige Glühlampen beleuchtet und erstrahlt somit regelrecht in dem dunklen Andachtsraum.
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Der dritte Tempel ist das bedeutenste Heiligtum der ca 15. 000 in Singapur lebenden Sikhs und nennt sich
Central Sikh Temple. Die Sikhs sind bekannt für ihre extremen Ansichten und dürfen sich die Männer u.a. weder Bart nur Haare schneiden lassen und sind so sehr leicht zu erkennen.
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Es gibt noch wesentlich mehr Tempel und Heiligtümer in Little India deren Aufzählung an dieser Stelle aber zu weit führen würde.
Haben Sie aber das
Glück, zu einem der berühmten indischen Festtage hierher zu kommen, können Sie ein einmaliges Schauspiel direkt auf der Straße gratis erleben. Farbenprächtiger und mehr authentisch ist eigentlich nicht
möglich und man kann kaum glauben, daß in einer super modernen Stadt Männer mit Spießen oder Haken durch den Körper und in Trance verfallen an Ihnen vorbeiziehen.
Mehr dazu finden Sie im
zukünftigen Kapitel “ Festivals “ das zur Zeit in Arbeit ist.
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