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Überquert man über die Fußgängerbrücke “ Cavenagh Bridge “ den Singapur River erreicht man das sog. Kolonialviertel mit historischen Gebäuden und bekannten Wahrzeichen
der Stadt. Von diesem Viertel aus begann der Aufstieg der Stadt zur Superlative. Gleich nach der Brücke am Empress Place befindet sich das Empress Place Museum das 1854 als Gerichtsgebäude errichtet wurde. Heute
dient es als Museum für Kunstschätze und archäologische Fundstücke alter Kulturen wie z.B. China. In den angeschlossenen Souvenirläden werden u.a. schöne Handarbeiten verkauft, für eine kleine Ruhepause bietet sich
das Restaurant mit Terrasse und Blick auf den Singapur River an. Bei Interesse sollten für eine Besichtigung einige Stunden eingeplant werden, für einen Schnellrundgang sind ebenfalls min. 1,5 Stunden
notwendig.
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Entlang der Parliament Street geht es von hier direkt zur Victoria Memorial Hall mit dem Victoria Theater. Dr linke Gebäudeflügel, das Victoria Theater, ist der ältere
Teil und wurde 1862 als Rathaus fertiggestellt. Der rechte Gebäudeflügel, die sog. Victoria Hall, wurde erst 1905 als Tribut an Königin Victoria errichtet und beherbergt heute das Singapur Symphoniy Orchestra. In
der Mitte des Gebäudes befindet sich ein Turm mit Turmuhr die in der Zeit der japanischen Besatzung Tokio Zeit anzeigte und so heute ein Symbol für Freiheit und Durchhaltewillen der Stadt ist.
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Ein Stück weiter befindet sich der Oberste Gerichtshof ( Supreme Court ) aus dem Jahre 1939. Dieses imposante Gebäude mit seinen korinthischen Säule wurde von einem
italienischen Künstler mit Namen Cavaliere Nolli entworfen und zählt mit der gewaltigen Kuppel sowie den Wandgemälden zu den eindrucksvollsten Gebäuden der Kolonialgeschichte der Stadt. Gleich daneben befindet sich
das Rathaus ( City Hall ) in dem viele der Ministerien von Singapur ihren Sitz haben. Auch diese Gebäude stehen für Freiheit und Unabhängigkeit der Stadt da die japanische Armee ihr Hauptquartier im Supreme Court
aufgeschlagen hatte und in der City Hall 1945 die Kapitulation der japanischen Armee entgegengenommen wurde.
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Die grüne Rasenfläche, der sog. Padang, hatte ebenfalls eine koloniale Vergangenheit. Neben sportlichen Ereignissen wurde er von den Japanern 1942 - 1945 als Platz zur
öffentlichen Befragung und Bestrafung der Bevölkerung benutzt. Nach dem damaligen Volksglauben würde Singapur erst wieder frei sein wenn Schnee im Padang fallen würde. Eines Nachts soll dann durch einen Hagelsturm
der Boden dick mit Eis bedeckt gewesen sein, ein Anblick, als ob tatsächlich Schnee gefallen wäre. Diese Naturphänomen soll es früher tatsächlich des öfteren gegeben haben, heute ist allerdings kein Schneefall mehr
in Sicht. Heute ist die Nutzung wieder dem Sport gewidmet und so hat u.a. am einen Ende der Singapore Cricket Club sein Domizil, am gegenüberliegenden Ende ist der Singapore Recreation Club
angesiedelt.
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Vom Supreme Court aus empfiehlt sich der Weg parallel zum Padang durch die St. Andrews Road zur St. Andrews Kathedrale. Auich wenn Sie sich für Kirchen nicht
interessieren, durch die schöne Lage und das Grün um diese Kirche ist ein kurzer Abstecher hierher durchaus einige Minuten wert.
Der Platz für die Kirche wurde bereits 1823 von Raffles selbst für einen Kirchenbau reserviert, der Bau selbst dann von 1856 - 1862 von Gefangenen errichtet. Der Innenputz der anglikanischen Kirche besteht aus
dem sog. Madras Chunam, einer sehr ausgefallenen Mischung aus Muschelkalk, Eiweiß und Zucker die so hart wird, daß es kaum möglich ist die Wand mit einem Nagel zu ritzen. Nach der Austrocknung dieser Mischung muß
nur noch kräftig poliert werden und es ensteht der Eindruck einer glänzend weißen Steinfläche. Wer möchte, kann auch einem Gottesdienst beiwohnen der täglich in verschiedenen Sprachen abgehalten wird.
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Die älteste Kirche von Singapur liegt ebenfalls im Kolonialviertel und ist die Armenische Kirche St. Gregory. Sie wurde bereits 1835 vom Architekten George Coleman
errichtet und ist heute ein nationales Denkmal an die koloniale Vergangenheit und Stadtgründung.
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Von der armenischen Kirche aus erreichen Sie danach über eine Treppe den Fort Canning Park, eine Beschreibung und Bilder finden Sie auf der extra Seite Parks & Gärten.
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Das War Memorial im Memarial Park an der Beach Road erinnert an die vielen Zivilisten die in der Zeit der japanischen Besatzung ihr Leben verloren. Dabei
symbolisieren die vier Säulen die vier ethnischen Gruppen von Singapur die in dieser Zeit Seite an Seite gegen die Besatzer standen. Inmitten eines Parks mit Blumen und Springbrunnen ragt das Denkmal 70
Meter wie ein Stab in die Höhe was ihm später dann auch den Spitznamen Stäbchen-Denkmal eingebracht hat.
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Zwei weitere Sehenswürdigkeiten finden Sie in den jeweiligen extra Seiten beschrieben
1. Das Nationalmuseum 2. Das Raffles Hotel
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