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Der Tempel Sri Mariamman
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Eingang zum Tempel
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Wenig spektakulär und direkt an der South Bridge Road gelegen ist dieser Tempel dennoch eine der am meisten besuchtesten Sehenswürdigkeiten von
Singapur. Als ältester Zeuge der Hindugeschichte von Singapur wird sehr viel für den Erhalt dieses Tempels getan und man achtet streng auf die Einhaltung einiger Vorschriften für den Besucher:
1. Die Schuhe müssen am Eingang ausgezogen werden, Socken dürfen anbehalten werden.
2. Rauchen ist strickt verboten
3. Niemand darf beim Gebet gestört werden
4. Die Gottheiten dürfen
nicht berührt werden, mit Seilen abgesperrte Regionen dürfen nicht betreten werden. Ansonsten können Sie sich im Tempelgelände bewegen, Fotographieren und Filmen ist ebenfalls problemlos möglich.
Der Tempel wurde auf Grund einer Idee von Mr. Naraina Pillai errichtet, ein Händler, der 1819 mit Sir Stamfort Raffles in Singapur ankam. Aus der zuerst errichteten Holzkontruktion von 1827 entstand
bereits 1862 der heutige Tempel. Alle 12 Jahre findet eine große Weihezeremonie statt, bei der das Gebäude immer komplett renoviert und erneuert wir. Jahr für Jahr besichtigen sehr viele Besucher aus
allen Erdteilen diesen Tempel und bereits die Urlauber ab der Jahrhundertwende schickten von dort Postkartengrüße nach Hause.
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Tempeleingang Hindutempel Singapur
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Der Tempelgottesdienst ist ein sehr wichtiger Teil des Lebens jedes Hindu, egal wo auf der Welt er sich auch befindet. Sie glauben nämlich, daß die
Abbildungen bzw. Statuen von Gottheiten diese dann auch bewegen sich an dieser Stelle niederzulassen. Die in allen religiösen Belangen ausgebildeten Priester fungieren als Kontaktmedium zwischen
hilfesuchenden Gläubigen und der betreffenden Gottheit. Dabei darf das Innerste des Tempels, das Heiligtum und zugleich auch Wohnsitz des Hauptgottes, nur von den Priestern betreten werden, der
Gläubige selbst muß sein Anliegen im Vorraum vorbringen. Die Dienste des Tempels und die angebotene Vermittlung mit einem oder mehreren Göttern werden mit Bargeld und zusätzlich auch mit
Blumen, Obst oder anderen Geschenken entlohnt.
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Tempelvorraum mit Zugang zum Allerheiligsten
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Der Baustil des Tempels von Sri Marihamman gleicht der anderer Hindu Tempel da die Konstruktion und Anlage in religiösen Texten bereits seit Alters her
vorgegeben wird. Unterschieden wird dabei noch ein Nord- oder Südindischer Einfluß, die religiöse Grundlage ist jedoch genau gleich. Den Tempeleingang erkennt man sofort an einem großen Tor oder Turm mit
Namen Rajagopuram der mit Figuren aus der hinduistischen Mytologie verziert ist. Im Inneren befindet sich zentral das Hauptgebäude mit dem Wohnraum des Hauptgottes. In gerader Linie dazu liegt das sog.
Flaggenhaus zum Hissen der Fahne des Tempels bei bestimmten Anlässen. Um das Zentralgebäude herum befinden sich weitere Heiligtümer mit dem jeweiligen Wohnraum eines anderen
aber untergeordneten Gottes. Und überall wieder reiche Verzierungen mit Darstellungen der Geschichte und Glaubenswelt der Hindus.
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Jährlich finden hier zwar viele und bekannte Feste statt, der Normalurlauber wird aber kaum je das Glück haben genau dann hier zu erscheinen. Besonders
schön ist dar Tempel auch zur späten Stunde da er dann voll mit farbigen Lampen ausgeleuchtet wird.
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